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Berufliche Bildung

MITTEN IM ALLTAG. STARK FÜRS LEBEN.

Fachpraktiker*in Hauswirtschaft und personenorientierte Serviceleistungen

Die Ausbildung zum*zur Fachpraktiker*in Hauswirtschaft ist praxisnah, vielseitig und alltagsnah: Von Küche über Reinigung bis Wäschepflege und Service.

Sie richtet sich an junge Menschen mit Unterstützungsbedarf – mit dem Ziel, einen anerkannten Berufsabschluss zu erreichen und selbstständig im Alltag und Beruf zu stehen.

Dauer & Ablauf

  • 3 Jahre im dualen System
  • Berufsschulunterricht an der BBS Papenburg
  • betriebliche Ausbildungsphasen
  • 10-monatiges Praktikum im 3. Ausbildungsjahr

Inhalte

  • Hauspraxis, Gestaltung von Räumen für besondere Anlässe und Bewirtung von Gästen
  • Speisenzubereitung nach den Grundsätzen gesunder Ernährung
  • Blumenpflege, sowie Pflege von Zimmer- und Balkonpflanzen
  • Pflege und Reinigung von Textil, Wäsche, Wohn- und Wirtschaftsräumen
  • Reinigungsdienst und Umgang mit hauswirtschaftlichen Maschinen und Geräten

Abschluss

Nach drei Jahren legen die Auszubildenden eine Prüfung vor der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ab – und tragen danach den Titel „Fachpraktiker*in Hauswirtschaft und personenorientierte Serviceleistungen“.

Vielfältige berufliche Chancen

Fachpraktiker*innen für Hauswirtschaft und personenorientierte Serviceleistungen sind in einem abwechslungsreichen und alltagsnahen Berufsfeld tätig. Mögliche Einsatzorte sind:

  • Großküchen
  • Wäschereien
  • Pflegeheime
  • Gemeinschaftseinrichtungen
  • Reinigungsfirmen
  • Privathaushalte

EINBLICKE IN DIE PRAXIS

So erleben unsere Auszubildenden ihre Ausbildung

Laura, 3. Ausbildungsjahr

„Am besten gefällt mir, dass die Ausbildung so vielseitig ist. Man lernt hier so viele Dinge, die man im Alltag wirklich braucht – und die immer wieder vorkommen. Ich bekomme viel Unterstützung von den Ausbilderinnen, den Betreuern und im Förderunterricht. Was ich gelernt habe? Nicht aufgeben und die Ausbildung durchziehen. Auch wenn es mal schwer ist. Ich würde die Ausbildung jederzeit weiterempfehlen, weil man hier nicht nur fachlich etwas lernt, sondern auch, wie man im Leben auf eigenen Beinen steht.“

Jette, 3. Ausbildungsjahr

„Ich habe gemerkt, dass die Hauswirtschaft genau das Richtige für mich ist, weil ich nicht in die Pflege oder in die Gärtnerei wollte. Hier ist es genau mein Bereich. Die Ausbildung ist abwechslungsreich, ich lerne viel – zum Beispiel, wie man richtig kocht oder einen Ofen und Ablagen gründlich reinigt. Ich finde es super, dass wir bei der Jobsuche unterstützt werden. Das Miteinander ist entspannt, wir können über alles reden. Ich finde besonders gut, dass auf unsere Stärken und Schwächen individuell eingegangen wird. Mein Ziel ist es, später in einer Großküche zu arbeiten, vielleicht in einem Pflegeheim – und dann den Führerschein zu machen.“

Lena, 2. Ausbildungsjahr

„Für mich ist die Ausbildung in der Hauswirtschaft eine gute Alternative zur Pflege. Ich nehme auch viel für mich privat mit – zum Beispiel, wie man im Alltag besser organisiert ist. Besonders hilfreich finde ich die Unterstützung durch die Ausbilderinnen und Sozialpädagogin.“

Was alle verbindet:

„Wir erleben hier echten Zusammenhalt. Man kann immer fragen – auch hundertmal. Es wird auf jede einzelne Person eingegangen, niemand wird allein gelassen. Und egal wie schwer es manchmal ist – wir ziehen es gemeinsam durch.“

Fragen?

Ansprechperson

Michaela Schöpper

Bereichsleitung Berufliche Bildung